Messtechnik-Spezialist veröffentlicht aktuellen Geschäftsbericht
Genauso wie die gesamte Elektrotechnik- und Elektronikindustrie konnte auch der Fuldaer Messtechnik-Spezialist Jumo sich im vergangenen Jahr der Entwicklung der weltweiten Wirtschaftskrise nicht entziehen. Trotzdem konnten die Auswirkungen der Krise laut Geschäftsführer Carsten Juchheim gering gehalten werden. Dies gabe das Unternehmen auf einer Pressekonferenz im Vorfeld der Hannover Messe bekannt.
"Zwar mussten wir Umsatzeinbrüche hinnehmen, konnten aber erfolgreich und gestärkt durch die Krise gehen und blicken nun zuversichtlich auf das Geschäftsjahr 2010", sagte Juchheim auf einer Pressekonferenz. Jumo erwirtschaftete in Deutschland 2009 einen Umsatz von 106 Mio. € (-22,7%) - die Zahl weltweit ging auf 140 Mio. € zurück (-21,2%). Konträr dazu konnte die Tochtergesellschaft in China ein unglaubliches Umsatzwachstum von über 50% erreichen. Für das Geschäftsjahr 2010 kündigt die Unternehmensgruppe einen Gesamtumsatz von 151 Mio. € an. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von 7,9 %. "Diese Zahl ist durchaus realistisch, liegen wir doch in en ersten zwei Monaten bereits über dem PLan", so Juchheim erfreut. Seit dem 1. Januar dieses Jahres gehören zur Unternehmensgruppe 23 Tochtergesellschaften. Jumo Österreich eröffnete in Bosnien und Herzegowina die sechste eigene Tochter. Eine neue "Frische" soll es in 2010 auch beim Jumo-Slogan geben. "Mit "More than sensors + automation" zeigen wir deutlich, dass wir weltweiter Lieferant von Sensorik und Automatisierungstechnik liefern - und darüber hinaus noch jede Menge mehr. Dadurch bekrätigen wir noch einmal, dass wir Spitzentechnik für den Weltmarkt liefern", so Carsten Juchheim.
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