Zum zweiten Mal Automatisierung im Kleinformat - noch größer und mit Playmobil
Sind Konstrukteure, Entwickler und andere Techniker nicht letztlich alle von Berufswegen Spielkinder? Wie sich komplexe Automatisierungslösungen, vor allem wenn Hochtechnologien wie die Bildverarbeitung, Handhabungstechnik und Automatisierungstechnik aufeinander stoßen, spielerisch lösen lassen, zeigt auf der Hannover Messe 2010 zum zweiten Mal der "Vision Application Park". Wie diese Disziplinen optimal zusammenarbeiten, können Besucher nach dem tollen Erfolg in 2009 auch diesmal live erleben. In diesem Jahr werden Playmobil-Figuren auf Herz und Nieren geprüft, die jeder Besucher gerne mit nach Hause nehmen darf - getreu dem Motto: Holt uns hier raus!
Bildverarbeitung und Qualitätssicherung auf höchstem Niveau im Miniformat wird auf der Hannover Messe 2010 im „Vision Application Park“ demonstriert. Unter dem Motto „Partners for Vision“ veranschaulicht das Projekt die Abläufe zahlreicher industrieller Prozesse spielerisch. Von der Auftragsbestellung über die verschiedensten Prüfvorgänge bis hin zur Verpackung durchlaufen Playmobil-Figuren einen realitätsnahen Prüfparcours mit allen wesentlichen Stationen der Qualitätssicherung und Bildverarbeitung. Und das Beste: Besucher können ihr individuell beschriftetes und verpacktes Spielzeug am Ende als Erinnerung mitnehmen.
Darf's etwas mehr sein?
Für den rund 190 m
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großen Stand B24 in Halle 17 haben die Vereinigte Fachverlage Mainz GmbH mit ihren Fachzeitschriften IndustrialVISION und MSR Magazin mehr als 30 Partnerfirmen aus den Bereichen der industriellen Bildverarbeitung, Handhabungstechnik, Automatisierung, Verpackungs- und Beschriftungstechnik gewinnen können. In einer großen Prüfstraße zeigt der Application Park die Vielzahl optischer Prüfverfahren die heute machbar sind und überzeugt Anwender davon, dass kaum eine Aufgabe unlösbar bleibt. Vor allem der Einklang der verschiedenen technischen Disziplinen wird deutlich. Der Park ist für Messebesucher ein anschauliches Lehrstück und verbindet die Technologien optimal. „Wir sind froh, dass wir wieder ein Teil der Hannover Messe sein dürfen. Nach 2009 können wir in diesem Jahr noch einmal ein "Schippe draufsetzen". Mehr als 30 Unternehmen bilden nun unser Netzwerk "Partners for Vision" - darauf sind wir sehr stolz und es zeigt uns, dass gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Netzwerke und Partnerschaften zum Erfolg fürhren. Der Application Park wird eine hervorragende Plattform, um sich über die Technologien „en miniature“ zu informieren. Neben Spiel und Spaß erwarten unsere Besucher aber vor allem jede Menge Informationen rund um die Bildverarbeitung, Handlingtechnologien und Automatisierung“, erklärt Dirk Schaar, Chefredakteur der Fachzeitschriften IndustrialVISION und MSR Magazin.
Aussuchen - und los geht's
Zehn modulare Prüf- und Bearbeitungszellen sind in der Anlage mit einem Transfersystem verbunden. Hat der Besucher seine individuelle Spielzeug-Figur ausgewählt, bringt die Anlage dieses mittels eines Auto-Stockers und Kameratechnik auf dem Rundparcours. Hier findet gleichzeitig die Beschriftung der Figuren mittels hochwertiger Etiketten statt. Anschließend wird jede weitere Zelle durchlaufen. Dabei stehen Prüfungen wie z.B. Farberkennung und Spektralanalyse, die Inspektion auf Kratzer, 3D-Erkennung, Erstellung von Höhenprofilen oder geometrische Vermessung auf dem Programm. Auch spielerische Aspekte stehen im Vordergrund. Alle Messergebnisse kann sich der Besucher auf Monitoren an den Prüfstationen ansehen. Am Ende werden die Zubehörteile der Playmobil-Figur kommissioniert und zusammen mit der geprüften Ware in eine Verpackungsmaschine transportiert. Auch hier kommen wieder Kameratechnik und optische Messgeräte sowie Beschriftungsautomaten zum Einsatz. Schließlich übergibt ein umhausungsfreier Roboter die Verpackung mit der Playmobil-Figur an den Besucher, der diese zur Erinnerung mit nach Hause nehmen darf.
Ergänzt wird der Prüfparcours wieder durch einen Vision-Lehrpfad. Auf Schautafeln zu den einzelnen Prüfzellen erhalten die Besucher detaillierte Informationen über Inhalte und Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich der industriellen Bildverarbeitung. „Mit diesen Ergänzungen kann der Besucher noch weiter in die Welt der Komponenten und Systemintegrationen eintauchen“, resümiert Chefredakteur Dirk Schaar.