Neues Verbundprojekt „Supply Chain Network Simulation“ gestartet

Stand: 26.07.2010-09:04:47 +0200
  

Komplexe Produkte sind mehr denn je auf langfristig zuverlässige Supply Chains angewiesen. Die sich wieder verbessernde wirtschaftliche Situation bietet nun die Chance, neue Supply Chains so zu konfigurieren, dass sie gegenüber globalen Trends und spezifischen regionalen Veränderungen robuster und flexibler werden. Dafür sind umfangreiche Datenmodelle mit Produkt-, Supplier- und Geodaten erforderlich, die mithilfe der computergestützten Simulation Aussagen zum Verhalten der Wertschöpfungsketten auf bestimmte Einflussgrößen liefern, zum Beispiel Ölpreis- und Dollarwechselkursentwicklung. Zur Weiterentwicklung und Praxisumsetzung entsprechender Simulationstools führt die Forschungsgemeinschaft für Logistik e.V. (FGL) mit Produktionsunternehmen verschiedener Branchen ein Verbundprojekt zur „Supply Chain Network Simulation“ durch.
Das Projekt befasst sich mit der pilothaften Anwendung der „Supply Chain Network Simulation“ unter Nutzung eines am FGL-Forschungsinstitut für Logistik zusammen mit der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) neu entwickelten Tools für das Supply-Chain-Management. „Zielsetzung ist es“, so Professor Pawellek vom Institut für Technische Logistik der TUHH, „die Möglichkeiten eines effizienten Datenmanagements in Verbindung mit neuesten Methoden der Optimierung und Simulation in praktischen Fällen aufzuzeigen.“

Am Verbundprojekt interessierte Produktionsunternehmen finden nähere Informationen unter www.fglhamburg.de.

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